Parodontologie

Gesundes Zahnfleisch. Die Basis für alles andere.

Parodontitis ist die häufigste chronische Erkrankung überhaupt — und sie verläuft oft jahrelang unbemerkt. Sie zerstört nicht nur den Zahnhalt, sondern erhöht nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Frühgeburten. Dr. Kukla trägt das Curriculum Parodontologie (DGParo) und behandelt Erkrankungen des Zahnbetts seit über zehn Jahren.

Frühe Erkennung

Erste Zeichen sind Zahnfleischbluten beim Putzen und Mundgeruch. Schmerz tritt erst spät auf — daher Vorsorge: bei der Kontrolluntersuchung messen wir die Zahnfleischtaschen-Tiefe.

Initialtherapie

Wir entfernen den bakteriellen Belag aus den vertieften Taschen — schonend, schmerzfrei, oft in 1 bis 2 Sitzungen. Bei tiefen Taschen kommen zusätzlich antibakterielle Spülungen zum Einsatz.

Zahnfleischchirurgie

Bei fortgeschrittener Parodontitis kann ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig sein, um die Taschen zu reinigen. Wir korrigieren auch Zahnfleischverlauf und decken freiliegende Zahnhälse (Rezessionen).

Erhaltungstherapie

Nach erfolgreicher Initialtherapie folgt die unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) — regelmäßige Kontrollen und Reinigungen bei unserem Prophylaxe-Team, damit der Erfolg dauerhaft hält.


Parodontitis ist behandelbar, aber nicht heilbar — wer einmal betroffen ist, braucht lebenslange Begleitung. Wer das ernst nimmt, behält seine Zähne — und schützt nebenbei seine Allgemeingesundheit. Wer es ignoriert, verliert Zähne und riskiert Folgeerkrankungen.


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Häufige Fragen

Bei nachgewiesener Parodontitis übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Initialtherapie. Die anschließende Erhaltungstherapie (UPT) ist seit 2021 ebenfalls Kassenleistung. Vorausgesetzt sind eine vorab gestellte Diagnose und der durchgehende Therapieplan.

Bakterien aus entzündeten Zahnfleischtaschen gelangen in den Blutkreislauf und können andere Organe belasten. Bestimmte Erreger begünstigen nachweislich Arteriosklerose und erhöhen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Zu einem großen Teil ja — gründliche Zahnpflege, Zahnseide oder Interdentalbürsten täglich, dazu 1–2 Mal jährlich eine professionelle Zahnreinigung. Risikofaktoren wie Rauchen oder unbehandelter Diabetes erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich.

Der Zahnhalteapparat wird langsam zerstört — Zähne werden locker, fallen am Ende aus. Parallel steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes-Komplikationen. Parodontitis ist nicht „nur Zahnfleisch“.

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