Wurzelbehandlung
Wir erhalten Ihre natürlichen Zähne. Von der Wurzel an.

Eine Wurzelbehandlung rettet, was früher gezogen worden wäre. Mit moderner Technik — 3D-Diagnostik, Dentalmikroskop, maschinelle Aufbereitung — erhalten wir Zähne, die noch vor wenigen Jahren als nicht mehr behandlungsfähig galten. Dr. Kukla trägt den Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie.
Wann ist eine Wurzelbehandlung nötig?
Wenn das Zahnmark (Pulpa) entzündet oder abgestorben ist, meist durch tiefe Karies oder einen Unfall. Symptome: Schmerz bei Wärme/Kälte, pulsierender Dauerschmerz, Druckempfindlichkeit. Manchmal verläuft die Entzündung auch schmerzlos.
3D-Diagnostik
Wurzelkanäle sind oft gebogen und so dünn wie ein menschliches Kopfhaar. Mit dreidimensionalem Röntgen erfassen wir Verlauf, Anzahl und Krümmung — wichtig, damit wir nichts übersehen.
Mikroskopische Aufbereitung
Unter starker Vergrößerung reinigen wir den Wurzelkanal mit feinsten Instrumenten, desinfizieren mehrfach und verschließen den Zahn anschließend bakteriendicht.
Schmerzfrei
Die gesamte Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Nach dem Eingriff kann der Zahn einige Tage druckempfindlich sein — meist verschwindet das Gefühl schnell.
Ein behandelter Zahn bleibt bei guter Pflege oft jahrzehntelang erhalten. Das ist ein Gewinn gegenüber jeder anderen Lösung: Implantate sind aufwändig, Lücken belasten die Nachbarzähne. Wer den eigenen Zahn behalten kann, sollte das tun.
Ihr Termin in unserer Praxis
Häufige Fragen
Bei klar erhaltbaren Zähnen tragen gesetzliche Krankenkassen die Kosten. In komplexeren Fällen (Frontzähne mit verzweigten Kanälen, Backenzähne mit fortgeschrittener Entzündung) können Privatleistungen für höherwertige Verfahren anfallen — wir klären das vorab.
Bei modernen Behandlungsmethoden und sorgfältig durchgeführter Wurzelfüllung liegt die Erfolgsrate bei rund 90 Prozent. Voraussetzung: der Zahn ist anatomisch erhaltungsfähig und die Behandlung wird konsequent durchgeführt.
Den Zahn die ersten Tage schonen, harte Speisen meiden, kein heißes Essen direkt nach Betäubungsende. Eine leichte Druckempfindlichkeit über mehrere Tage ist normal. Bei stärkeren Beschwerden bitte melden.
Wenn der Zahn anatomisch nicht mehr erhaltbar ist — Wurzelbruch, massiver Substanzverlust, mehrfach fehlgeschlagene Vorbehandlung. Solange der eigene Zahn realistische Erhaltungschancen hat, ist er einem Implantat aber immer vorzuziehen.
